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Veranstaltungen

29. Januar 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Heimatfreundinnen und Heimatfreunde,

anstelle des üblichen Programms für die erste Hälfte des neuen Jahres erhalten Sie in diesen außergewöhnlichen Zeiten ein Rundschreiben, das Sie über die aktuelle Tätig-keit des Vereins informieren soll. Außerdem soll Ihnen ein Ausblick auf die ge-planten Aktivitäten in den kommenden Monaten gegeben werden. 

Von unserem letzten Programm konnten mehrere Veranstaltungen, u. a. die eine oder andere Fahrt, nicht verwirklicht werden. Sobald Tages- oder Mehrtagesfahrten wieder möglich sind, werden wir diese durchführen bzw. nachholen. Letzteres trifft zum Beispiel für die Adventsfahrt nach Dresden zu, die nun für Dezember 2021 geplant ist. Für den Frühsommer ist eine Fahrt ins Artland, u. a. mit dem Besuch des großartigen Museums im Kloster in Bersenbrück, vorgesehen; diese Fahrt soll mit unserer traditionellen „Spargelfahrt“ verbunden werden. Vorbereitungen laufen ferner für eine mehrtägige Fahrt nach Schleswig-Holstein, bei der u. a. Kiel, Rendsburg und Flensburg besucht werden sollen. Weitere Tagesfahrten sind in Aussicht genommen. Die Kurparkführung, die großen Anklang fand, soll ebenfalls wiederholt werden. 

Wie Sie der Presse entnehmen konnten, hat sich unser Verein auch in Corona-Zeiten aktiv um die Belange des Denkmalschutzes gekümmert. Mit Erleichterung haben wir zur Kenntnis genommen, dass der seitens der ev.-ref. Kirchengemeinde beabsichtigte Abbruch des Hasse-Hauses (Von-Stauffenberg-Straße 1) vom Tisch ist. Im nächsten Schritt sollte das stadtgeschichtlich bedeutsame Gebäude nun endlich als Baudenkmal eingetragen und somit dauerhaft unter Schutz gestellt werden. Dass die katholische Kirchengemeinde gleichfalls plant, ihr Pfarrhaus – eine stattliche, quartierprägende Villa (Leopoldstraße 1) aus dem späten 19. Jahrhundert – abzureißen, haben wir mit größtem Bedauern vermerkt und dagegen Protest erhoben. Unsere Gespräche mit dem Kirchenvorstand in dieser Angelegenheit waren sehr konstruktiv, die Zukunft wird zeigen, ob sie zu einem Umdenken geführt haben. Allen muss klar sein, dass man solch ein Gebäude nur einmal abreißen, aber für viele Zwecke auf Dauer nutzen kann. Weiterhin beklagenswert ist der Zustand der Pensionsvilla Parkstraße 39 – wir alle sind Zeugen, wie hier ein Baudenkmal nach und nach zugrunde geht. 

Im Bereich des Naturschutzes haben wir das Obstwiesenprojekt mit einer Klasse der Grundschule Ahornstraße noch zu einem guten Abschluss bringen können. Gleiches gilt für die Blumenschmuckaktion am Marktbrunnen. Auch für die Renaturierung der Asenquelle haben wir uns intensiv engagiert, indem wir zahlreiche Gespräche geführt, finanzielle Mittel eingeworben und das Umweltzentrum für die Umsetzung der Maßnahme haben gewinnen können. Wir hoffen, dass nun die Ausführungsarbeiten zügig vonstattengehen. Fest ins Visier genommen ist schließlich die Pflanzung einer Roteiche im Schötmaraner Schlosspark – der Baum ist bereits ausgesucht! 

Diese Baumpflanzung steht im Zusammenhang mit dem Stadtrechtejubiläum des Ortsteils Schötmar. Als vorletztem lippischen Ort wurden Schötmar zum 1. April 1921 die Stadtrechte verliehen, die mit der Großgemeindebildung 1969 wieder verloren gin¬gen. Aus diesem Grund sind verschiedene Aktivitäten geplant – es bleibt abzuwarten, was davon umgesetzt werden kann. Unser Verein ist in die Planungen eingebunden; der von uns herausgegebene Schötmar-Kalender, der sich vor Weihnachten sehr gut verkaufte, war bereits ein Beitrag zum Jubiläum von unserer Seite. 

Nach und nach nimmt unser langjähriges „Herzensprojekt“, die in der Wandelhalle angesiedelte Dauerausstellung zur Stadtgeschichte, Gestalt an. Unter Federführung unseres Stadtarchivs und in Zusammenarbeit mit einem Fachbüro sind in den letzten Monaten große Fortschritte gemacht worden, so dass zur Jahresmitte das Ergebnis bestaunt werden kann. Wir dürfen mit Stolz darauf verweisen, dass unser Verein zahlreiche Ideen, Objekte und nicht unerhebliche finanzielle Mittel zu diesem Projekt beigesteuert hat. 

Dies war uns nicht zuletzt dadurch möglich, weil Sie, unsere Mitglieder, dem Verein großzügige Spenden haben zukommen zu lassen. Ob kleine oder große Beträge, jeder war (und ist!) uns herzlich willkommen! Der Vorstand dankt allen Spenderinnen und Spendern sehr für die Unterstützung! 

Zum Schluss möchte ich Sie noch über zwei Veränderungen im Vorstand informieren. Unser Beiratsmitglied Michael Pfaff hat zum Jahresende sein Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt. Für sein großes Engagement bei der Organisation von Fahrten und der von ihm initiierten Sommerfeste sowie für seinen zuverlässigen Einsatz bei Standdiensten ist ihm herzlich zu danken. Leider wird auch unsere Schatzmeisterin Gerlinde Mohr gesundheitsbedingt ihr Amt in Kürze zur Verfügung stellen. Wir bedauern dies außerordentlich und danken Frau Mohr bereits jetzt für eine langjährige, stets zuverlässige und überaus penible Kassenführung sowie für ihre überaus engagierte Vorstandsarbeit insgesamt ganz herzlich. Wir beabsichtigen, uns von beiden im Rahmen der nächsten Jahreshauptversammlung, deren Termin hoffentlich mit dem nächsten Rundschreiben verbindlich mitgeteilt werden kann, noch einmal persönlich zu bedanken. 

Mit einem Aufruf zur Mitarbeit im Verein und zur aktiven Mitgliederwerbung sowie mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit verbleibe ich mit Namen des Vorstands für heute mit freundlichen Grüßen Ihr Dr. Stefan Wiesekopsieker Vorsitzender

 

18. August 2020

Liebe Besucher unserer Internetseite,
liebe Heimatfreunde und Heimatfreundinnen,

schneller als erwartet sehen wir uns in der Lage, Ihnen ein weiteres Programm zukommen zu lassen. Zwar ist es eine etwas „abgespeckte” Version, aber wir sollten dankbar sein, dass wenigstens die eine oder andere Aktivität umgesetzt werden kann. Unser aller Dank sollte insbesondere Frau Scheuer gelten, die sogar in diesen schwierigen Corona-Zeiten unermüdlich neue Ziele und Veranstaltungen für Sie auskundschaftet und eine entsprechende HVV-Fahrt auf ihre Machbarkeit prüft! Die Unternehmungen des Juni-Programms liefen übrigens allesamt reibungslos und unter guter Beteiligung ab! Erfreulicherweise ist es nun möglich, den im Frühjahr ausgefallenen Vortrag von Herrn Kraatz nachholen zu können.

Bedanken möchte ich mich heute auch bei all denjenigen, die unserem Spendenaufruf gefolgt sind. Tatsächlich haben wir Zuwendungen zwischen 20 und 500 € erhalten, so dass eine ansehnliche Gesamtsumme von weit über 1000 € zusammengekommen ist. Die Projekte „Dauerausstellung” und „Asenquelle” werden davon profitieren – wir halten Sie über den Fortgang auf dem Laufenden und sind natürlich für weitere Spenden empfänglich und dankbar.

Leider müssen einige von unseren üblichen Herbstaktivitäten auf Grund der immer noch herrschenden Corona-Vorgaben endgültig abgesagt werden. Wie bereits angedeutet wird es in diesem Jahr keine Verleihung der Rudolf-Günther-Medaille geben, zudem fällt leider der für uns wichtige Tag des offenen Denkmals aus. Es soll zwar deutschlandweit digitale Angebote geben, doch werden diese nicht das persönliche Erkunden eines Denkmals ersetzen können.

Am 13. September stehen in Nordrhein-Westfalen Kommunalwahlen an; zahlreiche Parteien mit ihren Kandidatinnen und Kandidaten werben um die Gunst der Wählerinnen und Wähler; in Bad Salzuflen gibt es zwei Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters. Trotz aller augenblicklichen Einschränkungen haben Sie bestimmt die Möglichkeit, an Infoständen mit den Bewerberinnen und Bewerbern ins Gespräch zu kommen. Stellen Sie bei dieser Gelegenheit einmal kritische Fragen zu Themen, die uns als Verein immer wieder umtreiben: zum Denkmalschutz, zum Natur- und Umweltschutz, zur Sauberkeit in der Stadt, zu Anpflanzungen, zum Zustand der Wälder, zum Ausbau der B 239, zur Umsetzung kultureller Projekte usw.

Der Vorstand wünscht Ihnen einen schönen Spätsommer mit angenehmen Temperaturen und viel Freude bei den im Nachfolgenden angezeigten Aktivitäten! Vor allem aber: Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

gez. Dr. Stefan Wiesekopsieker, Vorsitzender


Freitag, 18. September 2020

Führung durch den Salzufler Kurpark

Nach fast zweijähriger Bauzeit wurde der neugestaltete Kurpark 2018 für Besucher wieder freigegeben. Das Büro der Kortemeier Brokmann Landschaftsarchitekten aus Herford hat die Neuplanung dieses hochkarätigen historischen Gartenwerks erstellt und den Umbau begleitet. Viele Vorgaben des Staatsbads und der Stadt gab es unter historischen, den Zielen und Ausrichtungen des Staatsbads (Sole und Kneipp), aber auch ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten zu beachten. Der Landschaftsarchitekt Nils Kortemeier wird die Teilnehmer bei einem Spaziergang durch den Kurpark über die Planung, die Umgestaltung, die Ziele und Zwecke informieren und gern alle Fragen der Teilnehmer beantworten.

Der Eintritt in den Kurpark ist von jedem Teilnehmer selbst zu entrichten, soweit er nicht als Besitzer der Einwohnerkarte hiervon befreit ist.

Treffpunkt: Haupteingang Kurpark, Parkstraße, 16.30 Uhr

Dauer:  ca. 90 Min.   

Anmeldung: ab sofort bei Brigitte Scheuer (05222 / 600626 oder b_scheuer@gmx.de)

 

Donnerstag, 24. September 2020

Das „Alte Land“ zur Obsternte erleben

Mit dem Bus geht es in die wunderschöne Region an der Unterelbe. Die ehemals von holländischen Siedlern dem Wasser abgerungene, eingedeichte Kulturlandschaft präsentiert sich mit den typischen Bauernhäusern, den Prunkpforten und Brauttüren. Ab Jork begleitet uns ein Gästeführer in historischer Tracht während einer Rundfahrt durch das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Nordeuropas. Anschließend wartet ein Obstbauer auf die Teilnehmer und führt sie über den Obsthof. Dort erfahren Sie alles rund um den Apfel und seinen Anbau. Anschließend stärken Sie sich mit einem Kaffeegedeck auf dem Obsthof.

  • Abfahrt:  7.00 Uhr Bad Salzuflen-Retzen (ehemals Betriebshof Fa. Niebäumer), 7.05 Uhr Schötmar, Markt (Schlossmauer), 7.15 Uhr ZOB
  • Rückkehr: ca. 20.30 Uhr
  • Kosten:   ca. 55-60 € (inkl. Fahrt, Führungen, Kaffeetrinken und Trinkgelder)
  • Leitung:     Brigitte Scheuer
  • Anmeldung:  ab sofort bei Fa. Bröskamp, Harsewinkel: 05247 / 923125

 

Donnerstag, 8. Oktober 2020

Renaturierungsmaßnahmen und Gewässerschutz an Bega, Werre und Salze in Schötmar und Bad Salzuflen

Fließgewässer wurden im vergangenen Jahrhundert von Menschen stark überformt und die Uferbereiche oft extensiv genutzt. Die Folge war ein Rückgang der Artenvielfalt in den Gewässern und ein Verlust des Lebensraumes an den Rändern der Flüsse. Zudem fehlte der natürliche Hochwasserschutz.

In den vergangenen Jahren wurde der Verlauf der Bega im Bereich des Begabades mit großem Aufwand naturnah verändert. Ausgehend von den historischen Gegebenheiten und den seit 2000 gültigen Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie werden Planung, Umsetzung und Ergebnis dieses Projektes erläutert.

Des Weiteren wird er einen Ausblick auf geplante Renaturierungsmaßnahmen an Werre und Salze geben.

18.00 Uhr, Gelbe Schule, Martin-Luther-Straße 2, Kleiner Saal

Vortrag von Torsten Kraatz, Stadt Bad Salzuflen

 

Donnerstag, 12. November 2020

Passion Leidenschaft: Die Kunst der großen Gefühle

ist der Titel der Ausstellung im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster am Domplatz. Neid, Wut, Liebe, Hass, Begehren und Eifersucht sind starke Gefühle und alt wie die Menschheit. Mit 200 Exponaten wird die künstlerische Auseinandersetzung hiermit von den Anfängen bis in die heutige Zeit dargestellt. Die Schau zeigt Gemälde, Skulpturen, Fotos und Videoinstallationen von Matthias Grünwald, Peter Paul Rubens, Anthonis van Dyck, August Rodin, August Macke, Egon Schiele, Käthe Kollwitz über Bill Viola bis Maria Lassnig. Die Teilnehmer erhalten in 10er Gruppen jeweils ein 90-minütige Führung.

Im Anschluss sind Plätze für die Gruppe im „Alten Gasthaus Leve“ zum Mittag reserviert. Gestärkt besteht die Möglichkeit zu einem Spaziergang oder Einkaufsbummel unter den Arkaden am Prinzipalmarkt, bevor gegen 17.00 Uhr die Heimreise beginnt.

  • Abfahrt:    8.30 Uhr Bad Salzuflen – Retzen (ehemals Betriebshof Fa. Niebäumer), 8.35 Uhr Schötmar, Markt (Schlossmauer), 8.45 Uhr ZOB
  • Rückkehr: ca.19 Uhr
  • Kosten:    ca. 50 € (inkl. Fahrt, Eintritt, Führung in 10er Gruppen, Trinkgelder)
  • Leitung:    Brigitte Scheuer
  • Anmeldung: ab sofort bei Fa. Bröskamp, Harsewinkel: 05247 / 923125

 

Wichtiger allgemeiner Hinweis:

Bei allen Fahrten und Führungen werden die aktuell bekannten und sich evtl. bis dahin verändernden Corona-Verordnungen vom Busunternehmen Bröskamp, den Museen und Einrichtungen eingehalten werden. Die Teilnehmer werden gebeten, Mund- und Nasenschutz mitzubringen!

 

 

Das umfangreiche Bücher-Angebot des Lippischen Heimatbundes, unserer Dachorganisation, können Sie im „Heimatladen“ in der Geschäftsstelle des Lippischen Heimatbundes, deren Sitz sich im Kreishaus, Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, befindet, kennen lernen. Natürlich sind auch Bestellungen über das Internet (www.lippischer-heimatbund.de) möglich.

 

Buchtipps

Unser Verein hat in den letzten Jahren mehrere Veröffentlichungen herausgegeben, die Sie nach wie vor über den Vorstand, aber auch über den örtlichen Buchhandel erwerben können. Aufmerksam machen möchten wir auf

  • Arnold Beuke / Stefan Wiesekopsieker (Hg.):
    Der Geschichte eine Stimme geben
    Franz Meyer zum Abschied aus Bad Salzuflen.
    Bielefeld 2018, 320 S., zahlr. Abb.
     
  • Die Gradierwerke in Bad Salzuflen (2006)
     
  • Unser geliebtes Salzuflen: Erinnerungen der Familie Krecke an ihre Heimatstadt (2007)
     
  • “Wie hat sich unsere Stadt verändert!” Schötmar in alten Ansichten (2010)
     
  • Inschriften an Bad Salzufler Häusern (2. Auflage 2011); (3. Auflage 2017)
     
  • Bad Salzufler Haus- und Hofgeschichten (2012)
     
  • Zum BAD-Jubiläum erschienen: eine Geschichte des Staatsbades Salzuflen von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg (2014)

 

Überdies weisen wir auf das umfangreiche Buch-Angebot des Lippischen Heimatbundes hin. Gerade in jüngster Zeit sind herrliche, reich bebilderte Bände über Gärten und Naturschutzgebiete erschienen, die sich auch als Geschenke eignen. Näheres entnehmen Sie bitte den Anzeigen in “Heimatland Lippe” oder dem Internetauftritt des Lippischen Heimatbundes (www.lippischer-heimatbund.de).

 

 

  Spendenkonten des Vereins:

  Sparkasse Lemgo                 IBAN  DE23482501100000063487

  Volksbank Bad Salzuflen eG   IBAN  DE49482914900126718800

 

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aktualisiert: 08.09.2020