Stadt und Region überzeugten mit zahlreichen kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten und Schönheiten.
Brandenburgs Hauptstadt Potsdam bot im Rahmen einer Stadtrundfahrt Schlösser, Parks, historische Kieze rund um die Nikolaikirche und das Holländische Viertel, Museen und viele Informationen, die im Rahmen einer Stadtrundfahrt mit kleinen Spaziergängen sowie einer Schifffahrt erlebt werden konnten. Besonders war der Besuch des „Museum Barberini“ und des Karl Foerster Gartens. Eine grüne Pracht mit den für Foerster so bekannten Stauden und Gräsern.
Die knapp 40 köpfige Gruppe des Heimat- und Verschönerungsvereins unter Leitung von Brigitte Scheuer wohnte am Beetzsee, in der für das Havelland so bekannten idyllischen Seenlandschaft. Von dort starteten die Tagestouren in die historische Altstadt von Werder, auf den Wachtelberg als dem nördlichst gelegenen Weinanbaugebiet Deutschlands, nach Caputh am Schwielowsee zum Sommerhaus von Albert Einstein und zum Schloss Petzow, von dem Theodor Fontane schon in seinen Reiseberichten schwärmte.
Das älteste von Zisterziensern gegründete Kloster der Mark, Lehnin hatte aufgrund seiner mehr als tausendjährigen Geschichte viel zu erzählen. Und dann erst die Geburtsstadt von Vicco von Bülow, Brandenburg mit Altstadt, Neustadt und Dominsel. Über die Stadt verteilt konnten die „Waldmöpse“ gesucht und gefunden werden. Denn der Spruch von Loriot: „Warum ist ein Leben ohne Möpse möglich, aber sinnlos?“ konnte hier erlebt werden. Die Schifffahrt rund um Brandenburg durch Kanäle und die Verzweigungen der Havel bei stürmischem Wind und Wellengang gefielen den Teilnehmern. Die Kostümführung in der Stadt Nauen durch Mitglieder des dortigen Heimatvereins brachte viel Spaß und großes Gelächter, wenn nicht nur der Bürgermeister, Friedrich der Große sondern auch Hochzeitsbitter und Marktweiber die Führung mit kleinen Alltagsgeschichten unterbrachen. Im Ortsteil Ribbeck wurde das Grab des Herrn von Ribbeck mit dem legendären Birnbaum vor der Kirche sowie sein Schloss besucht. Höhepunkt war dort neben einer großartigen Ausstellung zur Geschichte von Brandenburg und dem Ort Ribbeck, der Birnenkuchen.
Krönender Abschluss der 6-tägigen Reise war der Besuch der Liebermann-Villa am Wannsee. Das ehemalige Sommerhaus des Malers Max Liebermann liebevoll in unterschiedliche Nutzungen als Blumen-, Gemüse-, Hecken- und Rosengarten nach den mehr als 200 Bildern des Künstlers neugestaltet sowie die legendäre Birkenallee, aber auch die Villa selbst erzeugten ein Vielfaches: „Wie schön!“ bei den Besuchern. Potsdam war vielen Teilnehmern bekannt, aber die vielfältige Schönheit des Havellandes mit den zahlreichen Seen und Auen bei den Fahrten im Land zu erleben, war etwas Besonderes.















