Strahlender Sonnenschein, leichter Wind und angenehme Temperaturen waren Begleiter beim Spaziergang mit dem Förster i.R., Herrn Detlef Pankatz. Los ging es vom Gelände des Guts Ribbentrup. Dort wurde den zahlreich erschienenen Teilnehmern die Geschichte des landwirtschaftlichen Anwesens vom kleinen “Ricbrhtinthorp” in der Gemeinde Breda, zum Meierhof des Marienstifts der Abtei Herford nahe gebracht. Fotos, Karten und lebendige Erzählung zeigten die Bedeutung dieses Guts für die jeweiligen Eigentümer, die über die Stiftsdamen, die freien Meier bis zu den weltlichen Eigentümern heute, die wirtschaftliche Bedeutung des Guts aufzeigten. Spannend wurde es rund um die Steinbrüche, die im Vierenberg in den Wäldern des Guts bestanden hatten. Die noch vorhandenen Schienenreste der ehemaligen Lorenbahnen und die Befestigung des Weges durch die Packlage stellte Herr Pankatz den interessierten Teilnehmern sachkundig vor.
Das Entdecken der Rankensteine durch einen Geologen der TH Hannover, der Einbau der Rankensteine in einer privaten Villa in Hannover in die Fassade und die Einfriedigung durch einen ehemaligen Eigentümer des Guts, erstaunte die Teilnehmer. Eine interessante, bisher kaum bekannte Geschichte.
Was für eine Hallo gab es dann, als Rankensteine als Befestigung der Wege im Wald gefunden wurden.
Der Anstieg zum Bismarckturm gab Herrn Pankatz Gelegenheit zur Bewirtschaftung des Waldes, zur Notwendigkeit der Rückegassen und zur Auszeichnung an den Bäumen die Teilnehmer aufzuklären. Am Bismarckturm konnte Brigitte Scheuer anhand der städtischen Planung zeigen, wie die Umgebung und insbesondere die Fläche vor dem Eingang des Turm bis zum Feldrand gen Norden gestaltet werden wird. Im Herbst wird die Umgestaltung wahrscheinlich fertig sein.
Zurück ging es dann an den Resten eines ehemaligen Sprengstoffbunkers vorbei. Einige Teilnehmer kannten die Bunkerreste, wussten jedoch nicht, dass dort der Sprengstoff für die Steinbrüche gelagert worden waren.
Vorbei an den Pferdeweiden führte der Weg ins Reiterstübchen des Guts Ribbentrup. Eine lebendige Gesprächsrunde bei Kaffee und Kuchen war der gesellige Abschluss eines schönen Nachmittags.



